Hier und im Video erfährst du, was Food Crops sind und welche Merkmale sie haben!
Inhaltsübersicht
Food Crops einfach erklärt
Food Crops sind Pflanzen, die zur Selbstversorgung angebaut werden. Das bedeutet, dass eine einzelne Person oder eine kleine Gruppe von Menschen Getreide, Obst und Gemüse anbaut, um sich selber zu ernähren.
Somit sind Food Crops das Gegenteil der Cash Crops. Das sind nämlich Pflanzen, die zum Verkauf angebaut werden.
Zu den typischen Food Crops zählen Reis, Bananenstauden und Süßkartoffeln. In weiten Teilen Afrikas spielt auch die sogenannte Cassava-Pflanze eine große Rolle. Denn diese kartoffelartige Pflanze ist leicht anzubauen und ist mit 30 % Kohlenhydraten eine gute Energiequelle.
Übrigens: Food Crops werden überwiegend in Entwicklungsländern angebaut. Durch den Eigenanbau können sich die Einheimischen von der eher schlechten Wirtschaft unabhängig machen.
Food Crops ist ein Begriff aus der Agrarökonomie. Dabei handelt es sich um landwirtschaftliche Erzeugnisse zur Eigenversorgung einer lokalen Bevölkerung.
Merkmale
Das Hauptmerkmal der Food Crops ist, dass sie für den Eigenbedarf angebaut werden. Allerdings gibt es auch noch weitere Merkmale:
- Food Crops werden häufig in Mischkulturen angebaut. Das bedeutet, dass hier verschiedene Pflanzen wie Mais und Weizen auf einem Feld wachsen.
- die Mischkultur ist eine sehr natürliche Anbauform. Die verschiedenen Pflanzen machen es Schädlingen schwerer, die Pflanzen zu befallen. Dadurch benötigen die Pflanzen weniger Pestizide und der Bodengrund wird weniger belastet.
- Allgemein werden Foodcrops eher mit traditionellen, einfachen Mitteln, wie Zugtieren, angebaut.
Übrigens: Zu den Food Crops zählen auch noch Pflanzen, die in kleinen Mengen auf dem lokalen Markt verkauft werden.
Studyflix vernetzt: Hier ein Video aus einem anderen Bereich
Food Crops und Cash Crops
Food Crops stellen mit ihren Merkmalen das Gegenteil der Cash Crops dar. Der Hauptunterschied ist ihr Zweck. Während Food Crops zur eigenen Versorgung dienen, werden Cash Crops nur für den Verkauf angebaut.
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Food Crops und Cash Crops siehst du hier zusammengefasst:
| Food Crops | Cash Crops | |
| Ziel | unabhängig Leben | Geld verdienen |
| Anbau | traditionell | große Maschinen, Pestizide |
| Kapital | geringes Kapital | hohe Investitionen für teure Maschinen |
| Risiken |
bei Naturkatastrophen wie Dürre droht Hunger |
Gewinn ist Wetter- und Marktabhängig |
Subsistenzwirtschaft
Food Crops sind die Pflanzen, die zur Selbstversorgung angebaut werden. Dabei nennt sich die Wirtschaftsform der Selbstversorgung Subsistenzwirtschaft. Mehr dazu erfährst du hier !
Food Crops — häufigste Fragen
(ausklappen)
Food Crops — häufigste Fragen
(ausklappen)-
Was sind Beispiele für Cash Crops?Typische Cash Crops sind Pflanzen, die gezielt für den Verkauf angebaut werden, zum Beispiel Kaffee, Kakao und Baumwolle. Auch Tee, Tabak oder Zuckerrohr zählen in vielen Ländern zu den Cash Crops, weil sie vor allem Geld einbringen sollen und nicht hauptsächlich der eigenen Ernährung dienen.
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Welche typischen Food Crops gibt es?Typische Food Crops sind Reis, Bananenstauden und Süßkartoffeln. In vielen Teilen Afrikas gehört auch Cassava (eine kartoffelartige Pflanze) zu den Food Crops. Diese Pflanzen werden vor allem angebaut, damit Menschen sich selbst ernähren können.
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Warum baut man Food Crops oft in Mischkultur an?Food Crops baut man oft in Mischkultur an, weil verschiedene Pflanzen auf einem Feld Schädlingen das Ausbreiten schwerer machen. Dadurch braucht man meist weniger Pestizide, und der Boden wird weniger belastet. Mischkultur gilt deshalb als eine eher natürliche Anbauform.
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Welche Risiken bestehen für Food Crops bei schlechtem Wetter?Ein Risiko bei Food Crops ist, dass bei schlechtem Wetter wie Dürre die Ernte stark ausfallen kann. Weil Food Crops vor allem für die eigene Ernährung angebaut werden, kann das schnell bedeuten, dass den Menschen Essen fehlt und Hunger droht.
Landwirtschaft verstehen
Food Crops gehören zur Landwirtschaft und sind vor allem in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern wichtig. Wer sich mit Landwirtschaft beschäftigt, vergleicht verschiedene Arten des Anbaus und ihre Ziele. So wird klar, warum manche Pflanzen vor allem für die eigene Versorgung und andere für den Verkauf angebaut werden. Im Erdkundebereich findest du passende Videos zu diesem und verwandten Themen.
