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Wie werde ich reich? Hier und im Video erfährst du, wie du systematisch Vermögen aufbaust.

Inhaltsübersicht

Reich werden: 3-Schritte-Plan

Der Traum vom schnellen Reichtum über Nacht ist verlockend, aber die Realität sieht meistens anders aus: Wahrer Vermögensaufbau passiert nicht durch Zufall oder geheime Bitcoin-Tipps. Um reich zu werden solltest du deine Kosten besser managen und clever Einkommen generieren. Doch bevor du an den Stellschrauben drehst, brauchst du das passende Mindset:

  • Zielstrebigkeit: Setze dir klare finanzielle Ziele, statt dein Geld planlos auszugeben.
  • Sparsamkeit: Lebe unter deinen Verhältnissen und konsumiere bewusst, um Überschuss zu erzielen.
  • Investments: Lass das Geld, was du nicht brauchst, für dich arbeitet.
  • Geduld: Vermögensaufbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon, der Zeit und Disziplin braucht.

Damit dein Vermögen stetig wächst, zeigen dir diese Schritte genau, wo du anfangen musst:

  1. Kosten senken
  2. Sparplan starten 
  3. Zusatzeinkommen anstoßen 

Schritt 1: Ausgaben senken

Um Reich zu werden, solltest du deine Ausgaben im Blick halten und sie strategisch senken.

Öffne deine Banking-App oder drucke dir die Ausgaben des letzten Monats aus. Liste daraus deine monatlichen Fixkosten auf. Das sind zum Beispiel:

  • Miete und Nebenkosten
  • Energie
  • Mobilfunk und Internet
  • Streaming-Abos und andere Abonnements
  • Versicherungen

Schau die Kosten kritisch durch: Welche Posten nutzt du kaum noch? Welche könntest du günstiger bekommen? Ein ungenutztes Streaming-Abo spart sofort 10–20 € im Monat. Ein Wechsel des Mobilfunktarifs spart oft 15–30 € monatlich.

Tipp: Wenn du bei deinem Anbieter anrufst und die Kündigung mitteilst, bieten sie dir häufig ein günstigeres Angebot an. Damit wollen sie dich als Kunden halten.

Den so freigewordenen Betrag überweist du ab sofort automatisch auf ein separates Spar- oder Tagesgeldkonto. Richte dazu direkt einen Dauerauftrag ein. So sparst du 50–200 € pro Monat, ohne daran denken zu müssen!

Wichtig: Wenn du reich werden möchtest, solltest du zudem immer Preise vergleichen und nicht einfach Dinge kaufen, weil sie angeboten werden.

Studyflix vernetzt: Hier ein Video aus einem anderen Bereich

Schritt 2: ETF-Sparplan

Den Betrag, den du durch das Senken deiner Ausgaben auf das separate Konto überweist, lässt du jetzt für dich arbeiten. Der einfachste Einstieg dafür ist ein ETF-Sparplan.

Ein ETF (Exchange Traded Fund) ist ein Investmentfonds, der viele Aktien gleichzeitig enthält. Du investierst also nicht in ein einzelnes Unternehmen, sondern in hunderte auf einmal. Das senkt dein Risiko, Geld zu verlieren, deutlich.

So richtest du deinen Sparplan ein:

  1. Broker wählen und Konto eröffnen: Wähle einen kostenlosen Anbieter, zum Beispiel Trade Republic, Scalable Capital oder ING. Die Kontoeröffnung läuft online und dauert etwa 15 Minuten. Du verifizierst deine Identität per VideoIdent oder PostIdent.
  2. ETF auswählen: Wähle einen oder höchstens zwei breit gestreute Welt-ETFs, zum Beispiel einen, der den MSCI World oder den FTSE All-World abbildet. Bevorzuge dabei thesaurierende ETFs. Das sind ETFs, die Gewinne automatisch reinvestieren, anstatt sie auszuzahlen.
  3. Sparrate und Termin festlegen: Wähle einen Betrag aus, den du übrig hast — zum Beispiel 25–50 € monatlich. Lege den Ausführungstermin auf einen Tag nach deinem Gehaltseingang. So investierst du automatisch, bevor das Geld für andere Dinge ausgegeben werden kann. Der Sparplan läuft dann vollautomatisch.
  4. Freistellungsauftrag einrichten: Stelle bei deinem Broker einen Freistellungsauftrag ein. Das ist ein digitaler Antrag, mit dem du verhinderst, dass die Bank Steuern auf deine Gewinne einbehält. In Deutschland bleiben Kapitalerträge bis 1.000 € pro Jahr steuerfrei — bei gemeinsam veranlagten Paaren sind es 2.000 €. Den Antrag kannst du mit wenigen Klicks im Online-Banking deines Brokers aktivieren.

⚠️ Vermeide außerdem diese typischen Anfängerfehler:

  • Kein Daytrading: Tägliches Kaufen und Verkaufen kostet Gebühren und endet fast immer mit Verlusten.
  • Wenige Produkte: Zwei ETFs reichen für den Start völlig aus.
  • Kosten im Blick behalten: Achte auf die jährliche Verwaltungsgebühr des ETFs, die sogenannte TER. Sie sollte unter 0,3 % liegen.
Solltest du in Immobilien investieren?

Immobilen bieten als Investition eine hohe Sicherheit und attraktive Renditen. Eine eigene Wohnung oder ein Haus ist mit wenig Startkapital aber kaum realistisch. Als Alternative kannst du jedoch Immobilien-ETFs oder REITs (Real Estate Investment Trusts, also börsengehandelte Immobilienfonds) direkt in deinem Depot kaufen. So investierst du mit kleinen Beträgen in den Immobilienmarkt.

Schritt 3: Zusatzeinkommen

Neben dem Sparen gibt es eine weitere Möglichkeit, um reich zu werden: mehr Geld einnehmen. Drei Wege führen dazu schnell ans Ziel: 

1. Besser bezahlter Job

Wenn du fest angestellt bist, bewirb dich nebenbei bei anderen Firmen. Fordere im Vorstellungsgespräch selbstbewusst ein deutlich höheres Gehalt. Sobald du ein besseres Angebot hast, entscheidest du: Entweder du wechselst den Job oder du verhandelst mit deinem aktuellen Chef, damit er dir dasselbe zahlt.

Wichtig: Begründe deinen Wunsch aber immer mit deiner guten Leistung.

2. Zeitbasierter Nebenjob

Lieferdienste oder der Einzelhandel suchen regelmäßig Aushilfen mit festen Schichten. Das ist planbar und du kannst sofort starten. Schicke noch heute eine Online-Bewerbung ab — bei Lieferando, Amazon Flex oder einem lokalen Supermarkt.

3. Skill-basierte Tätigkeit

Du hast ein Wissen oder eine Fähigkeit, für die andere bezahlen, z. B.:

  • Nachhilfe geben (z. B. über Nachhilfevermittler wie Superprof oder Schülerhilfe)
  • Einfache Texte oder Designs erstellen (z. B. über Fiverr oder Textbroker)
  • Handwerkliche Kleinaufträge übernehmen (z. B. über MyHammer)

Lege noch heute ein Profil auf einer dieser Plattformen an. Platziere einen ersten Probeauftrag oder eine Kleinstanzeige.

Tipp: Prüfe vorher kurz deinen Arbeitsvertrag. Viele Verträge enthalten Regelungen zu Nebentätigkeiten. Oft reicht eine kurze Meldung beim Arbeitgeber aus, manchmal brauchst du aber auch eine ausdrückliche Genehmigung.

Reichtum in Deutschland: Ab wann giltst du als reich?

Reichtum ist keine feste Zahl. Es hängt davon ab, wo du lebst, wie du lebst und wen du fragst. Je nach Region, Haushaltsgröße und gewünschtem Lebensstandard verschiebt sich die Schwelle erheblich: 

Situation Was „reich sein“ bedeuten kann
Single in München Hohes Nettoeinkommen nötig, da Mieten und Lebenshaltung teuer sind
Paar auf dem Land Deutlich geringere Kosten, dasselbe Vermögen reicht weiter
Familie mit Kindern Höhere laufende Ausgaben, breiterer Kapitalbedarf

Eine häufig genutzte Orientierung ist das obere Einkommensdezil. Das sind die obersten 10 % der Einkommensverteilung in Deutschland. Wer dazugehört, gilt statistisch als reich. Als Anhaltspunkt liegt die Schwelle für ein einzelnes Haushaltseinkommen grob bei rund 3.700–4.000 € netto im Monat. 

Online Geld verdienen

Du kennst jetzt die drei Säulen des Vermögensaufbaus. Doch wie du gezielt online Geld verdienst und welche Plattformen die besten Chancen bieten, zeigen wir dir hier!

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