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Wie entsteht ein Tornado?

Ein Tornado hat eine enorme Zerstörungskraft. Was diesen Sturm ausmacht und wie ein Tornado entsteht, erfährst du hier!

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Inhaltsübersicht

Was ist ein Tornado?

Ein Tornado ist eine sich drehende Luftsäule, die vom Himmel bis zum Boden reicht. Er entsteht unter einer starken Gewitterwolke und sieht oft wie ein dunkler Schlauch oder Trichter aus.

Mit bis zu 500 km/h sind Tornados die schnellsten Wirbelstürme auf der Erde. Sie entwickeln einen starken Sog, der Dächer abdecken und Bäume entwurzeln kann. Meist haben Tornados einen Durchmesser von um die 100 Meter, können aber sogar bis zu 1.000 Meter breit werden!

Übrigens: In Deutschland heißt ein Tornado auch Windhose. Wenn er über Wasser zieht, wird er dagegen Wasserhose genannt.

Wie entsteht ein Tornado?

Ein Tornado kann nur entstehen, wenn warme feuchte Luft aufsteigt und auf kalte trockene Luft trifft. Dabei bilden sich Gewitterwolken. Weil in verschiedenen Höhen Wind aus unterschiedlichen Richtungen weht, wird diese aufsteigende Luft gedreht.

Zuerst dreht sich die Luft waagrecht. Dann richtet der starke Aufwind diese Drehung auf. So entsteht eine senkrecht rotierende Luftsäule. Sobald sich dieser Wirbel aus der Wolke nach unten absenkt und den Boden berührt, ist es ein Tornado.

Tornados entstehen dabei meistens über dem Festland. Denn dort treffen große Temperaturunterschiede aufeinander.

Gut zu wissen: Manche Fachleute vermuten, dass durch den Klimawandel häufiger Tornados auftreten könnten. Denn grundsätzlich gilt: Je wärmer die Luft, desto mehr Feuchtigkeit kann sie speichern. Und das begünstigt die Entstehung von Tornados. Klare Erkenntnisse gibt es dazu allerdings noch nicht.

Wo gibt es die häufigsten Tornados?

Die meisten Tornados entstehen in den USA in der Region „Tornado Alley“. Sie befindet sich im mittleren Westen der USA, bei den Bundesstaaten Oklahoma, Missouri, Texas, South Dakota, Nebraska und Kansas.

Auch in Deutschland kommen Tornados vor, aber deutlich seltener und schwächer. Das liegt daran, dass hier die Temperaturunterschiede meist nicht so extrem wie in Teilen der USA sind.

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Wie stark kann ein Tornado sein?

Wie stark ein Tornado ist, lässt sich mit der Fujita-Skala messen. Sie zeigt, wie schnell der Wind weht und wie groß die Schäden sind, die ein Tornado anrichtet.

Die Skala reicht von F0 bis F12. Während F0 einen leichten Tornado mit bis zu 116 km/h beschreibt, erreicht ein Tornado der Stufe F6 bis F12 Geschwindigkeiten von über 513 km/h.

Wichtig: Ein Tornado der Stufe F6 bis F12 ist theoretisch festgelegt, wurde so aber noch nicht beobachtet.

Welche Auswirkungen haben Tornados?

Ein Tornado kann innerhalb kurzer Zeit erhebliche Schäden verursachen, vor allem an Gebäuden, Fahrzeugen und Bäumen. Je nach Stärke werden dann Dächer teilweise oder ganz abgedeckt oder sogar ganze Häuser mitgerissen.

Der drehende Wind selbst ist dabei nicht so gefährlich wie die Gegenstände, die von ihm erfasst werden. Dachziegel oder Äste können durch die Luft geschleudert werden und Personen verletzen.

Neben den direkten Schäden an Häusern und Infrastruktur können aber auch Stromleitungen ausfallen und Straßen durch umgestürzte Bäume blockiert werden.

Wie erkennst & reagierst du auf einen Tornado?

Einen Tornado erkennst du meist an einer dunklen, tief hängenden Wolke, unter der sich ein trichterförmiger Wirbel bildet. Manchmal ist auch eine drehende Staub- oder Schmutzwolke am Boden zu sehen und du hörst laute Geräusche, die wie ein Zug klingen. Zuvor gibt es außerdem häufig eine amtliche Unwetterwarnung.

Wenn eine Warnung herausgegeben wird oder du einen solchen Wirbel siehst, solltest du sofort Schutz suchen.

So verhältst du dich richtig:

  • Bewahre auf jeden Fall Ruhe.
  • Gehe in ein festes Gebäude.
  • Suche einen Raum im Erdgeschoss oder im Keller auf.
  • Bleibe möglichst in der Mitte des Gebäudes, fern von Fenstern.
  • Schütze deinen Kopf, zum Beispiel mit den Armen oder einem festen Gegenstand.

Bist du im Auto unterwegs, dann halte nicht unter einer Brücke an. Suche stattdessen ein stabiles Gebäude in der Nähe. Findest du keinen Schutz, dann lege dich möglichst flach in eine Mulde oder Senke und schütze deinen Kopf.

Wie sind Tornado-Schäden versichert?

Schäden durch einen Tornado gelten in der Regel als Sturmschäden. Ob und was bezahlt wird, hängt von deiner Versicherung ab.

Für Schäden am Gebäude ist meist die Wohngebäudeversicherung zuständig. Sie übernimmt zum Beispiel Kosten für:

  • abgedeckte oder beschädigte Dächer
  • zerstörte Fenster
  • Schäden durch umgestürzte Bäume am Haus

Für bewegliche Gegenstände in deiner Wohnung greift in vielen Fällen die Hausratversicherung. Dazu zählen etwa:

  • beschädigte Möbel
  • zerstörte Elektrogeräte
  • Einrichtungsgegenstände, die durch Wind oder eindringenden Regen beschädigt wurden

Wichtig ist, dass der Sturm eine bestimmte Windstärke erreicht haben muss. Diese Grenze ist im Vertrag festgelegt. Im Zweifel lohnt sich ein Blick in die eigenen Versicherungsunterlagen oder eine Nachfrage bei der Versicherung.

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Orkan

Über den Tornado weißt du jetzt Bescheid! Es gibt allerdings noch viele andere Sturm-Arten. Ein Hurrikan oder Zyklon ist beispielsweise ein sehr großer Sturm über warmem Meerwasser, der mehrere Tage andauern kann.

Ein Orkan beschreibt dagegen nur sehr starken Wind und ist kein eigener Sturmtyp. Was ihn so besonders macht, erfährst du in diesem Video!

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